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Dialogische Qualitätsentwicklung

 qualitätsentwicklung 1

Für die Entwicklung der Qualität in den Uni-Kitas setzen wir bei den Interessen und Kompetenzen der Fachkräfte an. Unsere QE zielt darauf ab, die eigene Praxis selbstkritisch und in Auseinandersetzung mit den anderen Beteiligten mehrseitig zu reflektieren und kreativ weiterzuentwickeln. Dies sind in erster Linie die Kinder, Eltern, Kita-Leitungen sowie der Träger und in einem zweiten Schritt die Universität, Stadt, unser Dachverband und unsere Kooperationspartner.

Wie genau tun wir das? Ganz einfach – wir nehmen uns ernst.

Wir kennen unsere Aufgabe, übernehmen die damit verbundene Verantwortung und akzeptieren ebenso die Rolle, Funktion und Kompetenz der jeweils anderen.

Wir begegnen uns auf Augenhöhe und arbeiten zusammen mit Respekt vor der anderen Person, vor dem, was sie kann, tut und sagt.

Wir entwickeln, formulieren und überprüfen regelmäßig unsere Qualitätsstandards. Wir tun dies auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Gruppen: In Klein- und Großteams der Kitas, in einer Leitungs- und einer Steuerungsgruppe und in thematisch ausgerichteten Arbeitsgruppen. So entsteht ein kompetentes Netzwerk, in dem sich alle einbringen.

Wir verstehen uns als Gemeinschaft, die organisational, professions- und funktionsübergreifend zusammenarbeitet und lernt. Unsere Lernanlässe sind Erfolge, Fehler und Krisen. Wir lernen durch die aufrichtige Anerkennung von Leistung, das ehrliche Betrachten von Fehlern sowie das Geben und Annehmen von Rückmeldungen und Kritik.

Wir sind im Dialog mit den Eltern, täglich zwischen Tür und Angel und immer wieder in geplanten Gesprächen. Wir nehmen ihre Sorgen und Vorschläge ernst. Beim Abschied bitten wir jede Familie um ein ehrliches Feedback zur ihrer Kita-Zeit bei uns. In größeren Abständen führen wir eine systematische Elternbefragung durch.

Und natürlich sind wir im Gespräch mit den Kindern. Ihr Wohlergehen ist unsere Aufgabe. Um zu wissen, was sie brauchen, gehen wir mit ihnen in Beziehung, möglichst verlässlich, stabil und liebevoll. Wir sind für sie da, sind emotional und physisch präsent. Wir schaffen Räume und ermöglichen Situationen, in denen sie sich beteiligen und einbringen können. Wir deuten Signale und reagieren angemessen. Wir geben Impulse und machen Mut, den nächsten Schritt zu gehen. Wir unterstützen die Wahrnehmung und das Regulieren von Gefühlen, und wenn nötig, begleiten wir Konflikte. Wir sind Vorbild für die Kinder und halten zusammen mit ihnen unsere Regeln ein. Und vor allem sprechen wir mit den Kindern: Wir fragen und wir antworten, wir erklären, was wir tun und warum wir es tun - immer auf Augenhöhe und nie von oben herab. Und manchmal sind wir zusammen still und beobachten Tiere, das Wetter, Licht oder uns selbst. Auch das gehört zu unserem Gespräch mit den Kindern, in dem es um ihre Zufriedenheit und bestmögliche Entwicklung geht.

 

Für weiterführende Information: Qualität im Dialog entwickeln. Wie Kindertagesstätten besser werden, hrsg. Vom Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen.- Seelze, Kallmeyer´sche Verlagsbuchhandlung, 1998.

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